Kartelle verschärfen ihre Kontrolle über den boomenden Vape-Markt nach Mexikos Verbot
Zusammenfassung
Nachdem Mexiko den Verkauf von elektronischen Zigaretten verboten hat, festigen Drogenkartelle zunehmend ihre Kontrolle über den Vape-Markt, indem sie Taktiken wie Entführung und Erpressung einsetzen, um Unternehmen zu übernehmen. Experten wie Zara Snapp vom Ría Institute argumentieren, dass das Verbot anstatt den Vape-Konsum einzudämmen, den Markt aufgrund hoher Korruption und Gewalt in die Hände nichtstaatlicher Gruppen spielt. Das Verbot, das trotz eines früheren Urteils des Obersten Gerichtshofs und Bedenken hinsichtlich seiner Verhältnismäßigkeit erlassen wurde, schuf zunächst eine rechtliche Lücke, aber ein neues Gesetz sieht nun harte Strafen für Verstöße vor. Dies hat dazu geführt, dass Ladenbesitzer ihre Geschäfte schließen und Verbraucher Angst vor Erpressung haben. Kartelle markieren bereits ihre Produkte und beziehen sie direkt von Herstellern, was Bedenken hinsichtlich gefälschter Produkte aufwirft. Während einige Länder gemischte Ergebnisse mit Vape-Verboten erzielt haben, ist die Situation in Mexiko aufgrund der etablierten Macht der organisierten Kriminalität besonders besorgniserregend.
(Quelle:New York Post)