Bericht weist auf zunehmende und anhaltende E-Zigaretten-Nutzung in Frankreich hin und warnt vor Risiken
Zusammenfassung
Ein aktueller Bericht der französischen Agentur für Lebensmittelsicherheit, Umwelt und BerufGesundheit (ANSES), basierend auf fast 3.000 wissenschaftlichen Veröffentlichungen, zeigt eine zunehmende und anhaltende E-Zigaretten-Nutzung in Frankreich, auch unter Nichtrauchern. Der Bericht identifiziert wahrscheinliche und mögliche mittelfristige und langfristige Gesundheitsrisiken, darunter Herz-Kreislauf-, Atemwegs- und krebserzeugende Auswirkungen. Experten empfehlen strengere Vorschriften für E-Zigaretten-Inhaltsstoffe, die Verhinderung des Konsums bei Jugendlichen und die Beschränkung des Dampfens auf eine vorübergehende, überwachte Raucherentwöhnung in Verbindung mit einem vollständigen Rauchstopp. Die Studie hebt die Diversifizierung des Dampfmarktes mit einer Vielzahl von Geräten und Aromen hervor und stellt fest, dass ein erheblicher Teil der jungen Dampfer noch nie geraucht hat. ANSES empfiehlt, die Verbraucherinformationen zu verbessern, die Verantwortung der Hersteller zu erhöhen und möglicherweise bestimmte Inhaltsstoffe einzuschränken oder zu verbieten. Der Bericht betont, dass das Dampfen zwar keine Verbrennung beinhaltet, die Nutzer aber dennoch giftigen Substanzen ausgesetzt sind und fordert weitere Forschung zum passiven Dampfen.
(Quelle:Génération sans tabac)