Vorgeschlagener Rauch- und Vape-Verbot im öffentlichen Raum in Großbritannien
Zusammenfassung
Die britische Regierung hat eine Konsultation über ein vorgeschlagenes Verbot von Rauchen und Vapen in bestimmten Außenbereichen angekündigt, darunter Krankenhausgelände, Schulhöfe und Bereiche in der Nähe von Kindereinrichtungen. Gesundheitsminister Wes Streeting betonte das Ziel, Kinder und schutzbedürftige Personen vor den schädlichen Auswirkungen von Passivrauchen zu schützen, und nannte ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten und Lungenkrebs. Professor Chris Whitty, der leitende medizinische Beamte für England, wies auf die erheblichen Gesundheitsrisiken hin, die Passivrauchen birgt, insbesondere für Kinder, Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen. Die Konsultation wird praktische Aspekte wie Grenzen, Ausnahmen und ausgewiesene Raucherbereiche berücksichtigen, wobei ein Mindestimplementierungszeitraum von sechs Monaten vorgesehen ist. Wichtig ist, dass die Regierung sich gegen eine Ausweitung des Verbots auf Gastronomiebereiche im Freien wie Pub-Biergärten entschieden hat, und zwar als Reaktion auf Bedenken hinsichtlich möglicher wirtschaftlicher Auswirkungen. Organisationen wie die British Heart Foundation und Cancer Research UK haben ihre starke Unterstützung für die vorgeschlagene Gesetzgebung zum Ausdruck gebracht.
(Quelle:Surrey Live)