HSE wird auf einem Forum in Cork und Kerry aufgefordert, ein Vape-Verbot nach australischem Vorbild in Irland zu prüfen
Zusammenfassung
Auf einem kürzlich stattgefundenen Gesundheitsforum wurde die Health Service Executive (HSE) aufgefordert, die potenziellen Vorteile einer Beschränkung des Vape-Verkaufs auf Apotheken zu untersuchen, in Anlehnung an ein neues australisches Gesetz. Dieser Aufruf erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Beliebtheit von Vaping bei jungen Menschen in Irland, wobei Schätzungen zufolge derzeit einer von fünf 15- bis 16-Jährigen vapet. Obwohl das australische Verbot mit Herausforderungen konfrontiert war, darunter mangelnde Konsultation von Apotheken und die Entstehung eines Schwarzmarktes mit überhöhten Preisen, glauben Befürworter, dass es den Zugang für Jugendliche reduzieren könnte. Bedenken wurden hinsichtlich der Marketingtaktiken von Vape-Unternehmen geäußert, die helle Farben und süße Aromen einsetzen, um junge Kunden anzulocken. Die HSE führt bereits Kampagnen durch, um die Öffentlichkeit über die Gefahren des Vapings aufzuklären, aber die Forumsmitglieder glauben, dass radikalere Maßnahmen, einschließlich eines möglichen Verbots an öffentlichen Orten, erforderlich sind. Das Forum unterstützte einstimmig einen Antrag, nationale HSE-Mittel für die Forschung zu den Auswirkungen eines Verkaufsmodells zu beantragen, das auf Apotheken beschränkt ist.
(Quelle:Independent.ie)